Winterfütterung wie lange?



In der vorletzten Woche war es warm und der Schnee verschwunden. Mit dem wärmeren Wetter erreichte uns die berechtigte Frage, ob man mit der Winterfütterung der Vögel nun langsam aufhören soll. Dazu ein klares Nein. Genau jetzt ist es wichtig sich regelmäßig um die Futterstellen zu kümmern. Denn im Gegensatz zu Beginn des Winters sind viele natürliche Futterquellen erschöpft. Die Samen aus Stauden sind leergepickt, die Beeren an den Sträuchern aufgefuttert und die Insekten befinden sich noch in der Winterruhe. Nach wie vor ist es nachts noch kalt, was für die Vögel einen hohen Energiebedarf bedeutet. Zudem steht in den nächsten Wochen durch Balz und Nestbau für die Tiere ein hoher Energieaufwand an. Je besser und vitaler die Brutpaare in diese für die nächste Vogelgeneration wichtige Zeit starten können, um so einfacher ist die Brutaufzucht. Die regelmäßige Reinigung der Futterplätze ist jedoch noch wichtiger. Mit dem Anstieg der Temperaturen finden viele Krankheitserreger günstigere Lebensbedingungen vor und können sich besser verteilen. Wer also die heimischen Vögel unterstützen möchte, sollte sich in den nächsten Wochen weiter um seine Futterstelle im Garten kümmern, solange bis hoffentlich wieder genügend Insekten als Futter zur Verfügung stehen. Mit Beginn des Brutgeschäftes, Anfang/Mitte März sollte dann die Fütterung eingestellt werden. Auch wenn es den einen oder andere Tag noch leichten Schneefall gibt. Die Tiere neigen dazu ihre Jungen mit dem für die Aufzucht ungeeigneten Futter zu versorgen.

Abhängig von der Wetterlage in den Sommermonaten kann es sinnvoll sein nochmal Futter zur Verfügung zu stellen. Sollte dies notwendig sein, werden wir euch im Sommer informieren.

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