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| Mitte Februar 2021 ist es zu warm für die Igel. Die ersten sind bereits aus dem Winterschlaf erwacht und erhalten Starthilfe in extra Futterboxen. |
Die letzte Woche war viel zu warm. Zumindest für die Igel. Der extrem hohe und schnelle Temperaturanstieg hat die Winterquartiere aufgewärmt. Das hat dazu geführt, dass die ersten Igel viel zu früh im Jahr aus dem Winterschlaf erwacht sind. Ein richtig hoher Energieaufwand für die Tiere. Denn für den Winterschlaf haben sie ihre Körpertemperatur reduziert, atmen anstatt 50 Mal pro Minute nur noch ein- bis zweimal und dass Herz schlägt nur noch 5 Mal statt 200 Mal pro Minute. Wird es nun wie Ende dieser Woche wieder kalt, verfallen die Tiere wieder in einen, wenn auch nicht so tiefen Winterschlaf. Jedes Aufwachen bedeutet erneuten Energieaufwand. Problem dabei ist, dass das natürliche Hauptfutter der Igel, die Würmer, noch nicht zur Verfügung steht. Die sind ab einer Bodentemperatur von 7-10 ° aktiv. Hätten sich die Temperaturen wie üblich entwickelt und es wäre langsam warm geworden, dann wären die Igel erst Mitter / Ende März so richtig wachgeworden und mit ihnen auch die natürliche Nahrungsquelle.
Was kann man aktuell für die Igel in seinem Garten / Siedlung tun?
Vermutlich hat auch in der Nähe ihres Hauses ein Igel den Winter verbracht. Als Nachttier hat er sich unbemerkt einen Winterplatz gesucht. Unter einem Holzstapel, in einer Trockenmauer, unter einer Hütte. Jetzt im Frühjahr wacht er genauso unbemerkt auf und sucht Futter und Wasser. Und im schlimmsten Fall stirbt er genauso unbemerkt in seinem Versteck. Wer was für die Tiere tun möchte, stellt jetzt eine kleine Schale mit Igeltrockenfutter auf. Trockenfutter ist zwar nicht das perfekte Futter, hat aber einen wesentlichen Vorteil. Katzen mögen das Futter nicht und so braucht man ein extra Futterhaus in die nur die Igel kommen. Wenn die Tage zunehmend und dauerhaft wärmer werden muss die Fütterung unbedingt eingestellt werden. Wie geschrieben, gekauftes Igelfutter ist nur ein bedingter Ersatz für die natürliche Nahrung. Zudem brauchen die Tiere Flüssigkeit. Eine kleine Wasserschale als Ersatz für eine Pfütze, die wohl keiner von uns im Garten hat, ist deshalb auch sinnvoll. Generell sind solche Wasserstellen, auch für andere Tier wie Insekten und Vögel, ganzjährig sinnvoll. Wichtig ist dabei, wie bei allen anderen Futter- und Wasserstellen auch, dass diese täglich gereinigt werden. Ein weiteres Problem ist u.U., dass die Tiere bei Gartenarbeiten in ihrem Winterquartier geweckt und dieses eventuell dabei zerstört wurde. Dann sollte man das Quartier so gut wie möglich wieder herstellen und mit weiteren Arbeiten an der Stelle bis Ende März warten.
Ein Mitglied von Hüttlingen natürlich hat mehrere Winterhäuser für Igel im Garten stehen, die auch in diesem Winter wieder belegt waren. Als die Stöckchen an den Eingängen umgeworfen, die Wasserstelle benutzt und die Futtervorräte angefressen waren, wurde die Wildkamera aufgestellt um die Tiere ungestört beobachten zu können.
Die letzte Woche war viel zu warm. Zumindest für die Igel. Der extrem hohe und schnelle Temperaturanstieg hat die Winterquartiere aufgewärmt. Das hat dazu geführt, dass die ersten Igel viel zu früh im Jahr aus dem Winterschlaf erwacht sind. Ein richtig hoher Energieaufwand für die Tiere. Denn für den Winterschlaf haben sie ihre Körpertemperatur reduziert, atmen anstatt 50 Mal pro Minute nur noch ein- bis zweimal und dass Herz schlägt nur noch 5 Mal statt 200 Mal pro Minute. Wird es nun wie Ende dieser Woche wieder kalt, verfallen die Tiere wieder in einen, wenn auch nicht so tiefen Winterschlaf. Jedes Aufwachen bedeutet erneuten Energieaufwand. Problem dabei ist, dass das natürliche Hauptfutter der Igel, die Würmer, noch nicht zur Verfügung steht. Die sind ab einer Bodentemperatur von 7-10 ° aktiv. Hätten sich die Temperaturen wie üblich entwickelt und es wäre langsam warm geworden, dann wären die Igel erst Mitter / Ende März so richtig wachgeworden und mit ihnen auch die natürliche Nahrungsquelle.
Was kann jeder aktuell für die Igel in seinem Garten / Siedlung tun.
Vermutlich hat auch in der Nähe ihres Hauses ein Igel den Winter verbracht. Als Nachttier hat er sich unbemerkt einen Winterplatz gesucht. Unter einem Holzstapel, in einer Trockenmauer, unter einer Hütte. Jetzt im Frühjahr wacht er genauso unbemerkt auf und sucht Futter und Wasser. Und im schlimmsten Fall stirbt er genauso unbemerkt in seinem Versteck. Wer was für die Tiere tun möchte, stellt jetzt eine kleine Schale mit Igeltrockenfutter auf. Trockenfutter ist zwar nicht das perfekte Futter, hat aber einen wesentlichen Vorteil. Katzen mögen das Futter nicht und so braucht man ein extra Futterhaus in die nur die Igel kommen. Wenn die Tage zunehmend und dauerhaft wärmer werden muss die Fütterung unbedingt eingestellt werden. Wie geschrieben, gekauftes Igelfutter ist nur ein bedingter Ersatz für die natürliche Nahrung. Zudem brauchen die Tiere Flüssigkeit. Eine kleine Wasserschale als Ersatz für eine Pfütze, die wohl keiner von uns im Garten hat, ist deshalb auch sinnvoll. Generell sind solche Wasserstellen, auch für andere Tier wie Insekten und Vögel, ganzjährig sinnvoll. Wichtig ist dabei, wie bei allen anderen Futter- und Wasserstellen auch, dass diese täglich gereinigt werden. Ein weiteres Problem ist u.U., dass die Tiere bei Gartenarbeiten in ihrem Winterquartier geweckt und dieses eventuell dabei zerstört wurde. Dann sollte man das Quartier so gut wie möglich wieder herstellen und mit weiteren Arbeiten an der Stelle bis Ende März warten.
Ein Mitglied von Hüttlingen natürlich hat mehrere Winterhäuser für Igel im Garten stehen, die auch in diesem Winter wieder belegt waren. Als die Stöckchen an den Eingängen umgeworfen, die Wasserstelle benutzt und die Futtervorräte angefressen waren, wurde die Wildkamera aufgestellt um die Tiere ungestört beobachten zu können.

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